Alps Art Academy

Biographien

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Biographien

MentorInnen, SprecherInnen, KünstlerInnen:

Matthias Bildstein (A)
Matthias Bildstein (*1978, A), Künstler, hat nach dem Intermedia Studium an der Fachhochschule Vorarlberg Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst Wien studiert. Zusammen mit Philippe Glatz (*1979, CH), arbeitet er seit 2003 als Künstlerduo Bildstein | Glatz. Bekannt wurde das Duo mit an Sportarchitekturen angelehnten Objekten wie Rampen, Fahrbahnen und Umlenkbauten aus Holz. Kürzlich ausgestellt im Kunstmuseum Thurgau, CH (2017), Cheapart, Athen, GR (2017), MQ-Amore Skulpturenpark, Wien, A (2017)
Web: www.bildsteinglatz.com 

Mirja Busch (D)
(*1978) Künstlerin. Studium der Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig (bis 2006) und Kunsttheorie und Kunstpraxis im Graduiertenmagister an der Universidad de Chile, Santiago de Chile (2008-2009). Dreimonatiger Rechercheaufenthalt im Archiv des ehemaligen CAVS am Massachusetts Institute of Technology (2013) zu Land und Environmental Art. Gründungsmitglied der Künstlergruppe Pathetic Sympathy Seekers.
Ihre Arbeit wurde u.a. ausgezeichnet durch den Berliner Senat (2016), Stiftung Kunstfonds (2015), Hans und Charlotte Krull Stiftung (2014).
Web: www.mirjabusch.com, www.patheticsympathyseekers.com

DIG Collective (UK)
Künstlergruppe bestehend aus William Bock (UK, Performance artist), Sophie Mason (*1985, UK, Künstlerin), Alberto Duman (*1966, I, Künstler, Dozent Middlesex University, London) und Mark Morgan (*1984, USA, Künstler). DIG Collective entstand im Juni 2014, als die vier Künstler ein 8 Quadratmeter großes Loch in den 500 Jahre alten Garten eines Grundstücks in Hackney, London, gruben, das für den Abriss vorgesehen war. Ausgezeichnet mit dem ArtQuest Workweek Prize (2014). Wurde an verschiedenen Orten in London und international aufgeführt und eingeladen, u.a. durch PEER Gallery, Home Live Art, The Barbican und Tate Modern.
Web: www.digcollective.co.uk

William L. Fox (US)
Fox ist Schriftsteller, Wissenschaftler, Kulturgeograph und Poet, dessen Arbeit sich darauf konzentriert, wie menschliche Kognition Land in Landschaft verwandelt. Er hat mehrere Literaturmagazine und -zeitschriften herausgegeben, unter anderem die West Coast Poetry Review. Innerhalb der Bildenden Kunst hat Fox Textarbeiten in mehr als zwei Dutzend Gruppen- und Einzelausstellungen in sieben Ländern präsentiert. Fox hat Gedichte, Artikel, Rezensionen und Aufsätze in mehr als siebzig Zeitschriften sowie vierzehn Gedichtbände in drei Ländern veröffentlicht und zehn Sachbücher geschrieben. Er hat Rock-Climbing an der Universität von Nevada unterrichtet, sowie Wanderungen in den Himalaya geführt. 2001-2002 verbrachte er zweieinhalb Monate in der Antarktis mit dem National Science Foundation’s Antarctic Visiting Artists and Writers Program. Fox arbeitete als Teammitglied des Haughton-Mars-Projekts der NASA, das Methoden zur Erkundung des Mars auf Devon Island in der kanadischen Hocharktis testet. Gegenwärtig ist er Direktor des Center for Art + Environment (Nevada Museum of Art in Reno, Nevada).
Web: www.nevadaart.org 

Gabriela Gerber / Lukas Bardill (CH)
Gabriela Gerber (*1970) studierte Kunst an der Hochschule für Kunst und Gestaltung Zürich und Lukas Bardill (*1968) Kunst und Mediendesign an der F+F Schule Zürich sowie an der Universität Bern. Seit 1997 arbeiten sie als Künstler-Duo.
Für ihre Werke erhielten sie kürzlich den Kulturpreis der Stiftung Anny Casty-Sprecher (2017) und den Jurypreis Biennale Weiertal, Winterthur (2017).
Web: www.bardillgerber.ch

Johannes M. Hedinger (CH)
Johannes M. Hedinger ist Künstler, Kurator, Kunsthistoriker, Forscher und Dozent. Er lebt in Zürich und London. Studium der Kunst an der Hochschule der Künste Zürich und an der UCLA Los Angeles, Studium der Kunstgeschichte, Cultural Studies, Filmwissenschaft und Germanistik an der Universität Zürich und an der Humboldt-Universität Berlin. Nachdiplomstudien an der UDK Berlin (strategisches Marketing) und Universität Lausanne (Kunstgeschichte). Hedinger ist Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Universität zu Köln. 2015 gründete und leitet seither die Alps Art Academy. 1997 gründete er mit Marcus Gossolt das Künstlerduo Com&Com, deren Projekte in über 120 Ausstellungen und 9 Biennalen gezeigt wurden, unter anderem an der Biennale von Venedig.
Web: www.johanneshedinger.com

Hanna Hölling (UK)
Hanna Hölling ist Dozentin für Kunst- und Materialwissenschaften am Department of History of Art am University College London. Bevor sie zu UCL kam, war sie Andrew W. Mellon Gastprofessorin am Bard Graduate Center in New York (2013-2015), Visiting Scholar am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin (2015) und Research Fellow an der Universität Amsterdam (2009-2013). Sie ist Autorin von Paik’s Virtual Archive: Time, Change and Materiality in Media Art (University of California Press, 2017) und Revisions—Zen for Film  (Bard Graduate Center und University of Chicago Press, 2015), welches eine gleichnamige Ausstellung in der Bard Graduate Center Gallery in New York begleitet hat. Hanna hat zu Aspekten von Zeit, des Wandels, der Materialität und des Archivs bezüglich unseres Verständnisses von Kunstwerken als Objekte, die fortbestehen, publiziert. Ihr aktuelles Forschungsprojekt mit dem Titel “Object in Flux” beschäftigt sich mit dem Erbe von Fluxus-Objekten, Veranstaltungen, Performances und Ephemera, und wird durch den Getty Foundation Residential Grant (2016-2017) unterstützt.
Web: www.hannahoelling.com

Steve Rowell (US)
Steve Rowell ist ein forschungsbasierter Künstler, der mit Fotografie und Video, Ton, Installation, Landkarten und räumlichen Konzepten arbeitet. Er hat in den letzten 20 Jahren in Los Angeles, Oxford, Berlin, Chicago und Washington DC gelebt. Seine transdisziplinäre Praxis konzentriert sich auf überschneidende Aspekte von Technologie, Wahrnehmung und Kultur in Bezug auf die Ontologie der Landschaft. Rowell kontextualisiert die Morphologie der gebauten Umwelt mit dem umgebenden Medium der Natur, indem er sich die Methoden und Werkzeuge der Geographen und Archäologen aneignet. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Programmmanager am Center for Land Use Interpretation (Los Angeles) kooperiert  er seit 2001 mit SIMPARCH (Chicago) und The Office of Experiments (London).
Web: www.steverowell.com

Analia Saban (ARG/US)
Analia Saban zerlegt und rekonfiguriert traditionelle Vorstellungen von Malerei, wobei oft das Medium Farbe als Subjekt selbst verwendet wird. Sie verwischt die Grenzen zwischen Malerei und Bildhauerei, Bildhaftigkeit und Objekthaftigkeit und verweist häufig auf kunsthistorische Referenzen und Traditionen. In Auseinandersetzung mit Fragilität, Balance, Technik und Experimentieren steht Sabans Arbeit mit Alltagsgegenständen im Vordergrund ihrer Untersuchung konkreter Materialien und metaphysischen Eigenschaften von Kunstwerken.
Saban wurde 1980 in Buenos Aires, Argentinien, geboren und lebt und arbeitet zur Zeit in Los Angeles. Sie erhielt 2001 den BFA in Visueller Kunst der Loyola Universität in New Orleans, 2005 folgte der MFA in New Genres der University of California in Los Angeles. Sabans Werke sind unter anderem in den Sammlungen des Hammer Museum der UCLA Museum of Contemporary Art vertreten und im Los Angeles County Museum of Art in Los Angeles; im Hessel Museum of Art am Bard College in New York; im Norton Museum of Art in Florida; im Centre Pompidou in Paris, in der Fundación Proa in Buenos Aires und dem Museum of Israel in Jerusalem.
Web: www.analiasabanstudio.com

Konstanze Schütze (D)
Geboren *1981, Kuratorin und Kunstvermittlerin, ist künstlerische Leiterin des Galerieprojektes S T O R E contemporary und Mitbegründerin der Agentur für Kunstvermittlung agency art education und der Projektgruppe Methode Mandy. Von 2010 bis 2016 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln am Institut für Kunst & Kunsttheorie, wo sie derzeit ihr Dissertationsprojekt zum Thema Bildlichkeit nach dem Internet abschließt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Kunst und Post-Digitalität sowie eine Kunstvermittlung für eine Zeit, nachdem das Internet neu war.
Web: www.storecontemporary.com, agencyart.education

Chris Taylor (US)
Chris Taylor ist Direktor der Land Arts of the American West an der Texas Tech University und Associate Professor für Architektur. 2001 begann anlässlich eines Auslandssemester Land Art und ihre Schnittstelle zwischen menschlicher Konstruktion und der sich entwickelnden Form des Planeten zu untersuchen. Seine Bücher Land Arts of the American West und Incubo Atacama Lab zeichnen die Entwicklung seiner Feldforschung auf, die über die Wüstenregionen der beiden Amerikas operieren und die Atacama Wüste in Chile mit der Wüste im nordamerikanischen Südwesten zu verbindet. Derzeit arbeitet er an der Great Salt Lake Exploration Platform, die zum Teil von der Graham Foundation for Advanced Studies in the Fine Arts finanziert wird, um visuelle und performative Forschung in der viel zu wenig untersuchten Landschaft des Great Salt Lake zu ermöglichen.
Web:    www.landarts.org / www.gslep.org